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Warum eine AG?

Warum eine AG? - Juristische Vorteile der kleinen Aktiengesellschaft

Die Rechtsform der kleinen Aktiengesellschaft bringt - gerade gegenüber einer GmbH oder einem Verein - viele Vorteile mit sich, die auch für die Würzburg AG fruchtbar gemacht werden können.

Die Aktiengesellschaft kann als gemeinnützige Gesellschaft errichtet werden.

  • Die Gründung einer Aktiengesellschaft unterstreicht die Ernsthaftigkeit und die Dauerhaftigkeit mit der das Anliegen verfolgt werden soll.
  • Eine rechtsfähige Gesellschaft mit eindeutigen Strukturen, eindeutiger Vertretung und eigenem Vermögen kann sinnvoll als Marketinginstrument eingesetzt werden.
  • Die Aktiengesellschaft als juristische Person kann gemeinnützig gestaltet werden. Das führt zu steuerlichen Erleichterungen für die Gesellschaft selbst. Außerdem können Zuwendungen an die Gesellschaft steuerwirksam geltend gemacht werden. Das Finanzamt Würzburg hat die Gemeinnützigkeit der Gesellschaft anerkannt.
  • Aktien vermitteln eine echte Beteiligung und führen zu einer Identifikation mit einem Unternehmen und einer Idee.

Die Aktiengesellschaft hat einen Aufsichtsrat.

  • Der Aufsichtsrat ist bei der Aktiengesellschaft als zwingendes Organ zwischen Gesellschafterversammlung und Vorstand geschaltet. Er kann mit Personen besetzt werden, die aufgrund ihrer Sachkompetenz und ihrer Einbindung in das gesellschaftliche Leben in besonderem Maße bei Entwicklung und Darstellung der Gesellschaft nach außen mitwirken können.
  • Die Anzahl der Aufsichtsräte kann relativ variabel gestaltet werden, so dass eine Vielzahl "qualifizierter Imageträger" der Gesellschaft zur Verfügung steht.
  • Der Aufsichtsrat kann als qualifiziertes Entscheidungsgremium zur Vorbereitung von Aktivitäten des Vorstands gestaltet werden. Es können Unterausschüsse des Aufsichtsrates gebildet werden.
  • Der Aufsichtsrat hat in der AG eine starke Position. Ein funktionierender Aufsichtsrat, der regelmäßige Sitzungen abhält, kann aufgrund der begrenzten Zahl der Mitglieder und der sehr erleichterten Einberufung effektiver als die Mitgliederversammlung eines Vereins an der Gestaltung der Gesellschaft mitwirken.

Aktien können ohne notarielle Beurkundung abgetreten werden.

  • Aktien sind in weit höherem Maße fungibel als GmbH-Anteile. Für die Übertragung von Aktien ist nur ein einfacher Abtretungsvertrag erforderlich, der keiner notariellen Beurkundung bedarf.
  • Gegenüber der Gesellschaft gilt nur derjenige als Aktionär, der auch bei der Gesellschaft gemeldet ist. Laut der Satzung der Würzburg AG ist die Abtretung an die Zustimmung der Gesellschaft gebunden, so dass der Gesellschafterkreis überschaubar bleibt.

Über das "genehmigte Kapital" ist die Beteiligung weiterer Aktionäre leicht möglich.

  • Bei einer Aktiengesellschaft kann ein so genanntes genehmigtes Kapital geschaffen werden. Das genehmigte Kapital kann ohne Abhaltung einer Hauptversammlung genutzt und damit die Aufnahme weiterer Gesellschafter ermöglicht werden. Hierzu sind zwar eine Erhöhung des Grundkapitals und eine notarielle Registeranmeldung erforderlich. Besonders hohe Kosten entstehen dabei aber nicht.

Für eine Hauptversammlung können Vollmachten per E-Mail erteilt werden.

  • Bei Aktiengesellschaften ist es möglich, einen Vertreter in der Hauptversammlung durch E-Mail zu bevollmächtigen. Hierdurch können Vollversammlungen kleinerer Aktiengesellschaften auch bei einem größeren Gesellschafterkreis erforderlichenfalls ohne aufwändige Formalitäten abgehalten werden.

Andreas Böhmer, Notar



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